Top Leadership Programm – Zwischen Nervensystem und Kraftort
Führung. Und plötzlich atmest du.
Führen heißt entscheiden, steuern, nach vorn treiben. Oder? Baustein 2 im Top Leadership Programm zeigte: Manchmal beginnt alles damit, still zu werden. Zu atmen. Und die eigene Energie neu zu sortieren. Ein Modul, das Führungskräfte aus dem Autopiloten holt – und sie ganz bei sich selbst landen lässt.
Führung wird oft in großen Worten verhandelt: Visionen, Strategien, Transformation. Doch was, wenn die eigentliche Führungsarbeit ganz woanders beginnt – nämlich tief drinnen, im eigenen System?
Baustein 2 des Top Leadership Programms hat diese Frage in den Mittelpunkt gestellt. Und damit vieles auf links gedreht, was wir über Führung zu wissen glauben.
Achtsame Selbstführung – ein Reset von innen
Dr. Martina Weifenbach nahm die Gruppe mit in ein Terrain, das im Führungsalltag oft zu kurz kommt: achtsame Selbstführung.
Dabei standen nicht Methoden oder Werkzeuge im Vordergrund, sondern das Verständnis für das eigene Nervensystem. Innehalten statt reflexartig reagieren – darum ging es. Ebenso um die Fähigkeit, auch in stürmischen Zeiten bei sich zu bleiben – eine Schlüsselkompetenz für Führungskräfte.
Neuroplastizität war zunächst nur ein Schlagwort. Doch bald wurde klar: Das Gehirn kann lernen, alte Muster zu verlassen, damit neue Wege gedacht werden können. Und genau das macht den Unterschied zwischen hektischem Reagieren und bewusstem Handeln.
Kraftort Flomborn: Während der Sporteinheit ging es um Stärke, Balance und innere Haltung: Kann ich meine Grenzen überwinden?
Neugierg auf das erste Modul „Haltung“ im Top Leadership Programm?
Auch Dr. Arno Schimpf setzte neue Impulse. Mit ihm rückte das Thema Energie in den Vordergrund – und damit die Frage, wie eng körperliche und mentale Kraft verbunden sind.
Ob Wirbelsäule, Atmung oder Haltung: alles hängt zusammen. Und wer führen will, muss wissen, wie er seine Reserven auffüllt. Kleine Übungen machten spürbar, dass Pausen keine Schwäche sind, sondern vielmehr die Basis für langfristige Leistungsfähigkeit und wirksame Selbstführung.
Flomborn: Raum für echte Fragen
Donnerstag und Freitag führten die Gruppe schließlich mit Dirk Zinckernagel nach Flomborn. Auf dem Papier stand dort nur: „Learning Journey“. In Wirklichkeit wurde es für viele zur Reise ins eigene Innerste.
Am Kraftort Flomborn verschoben sich die Perspektiven. Statt Rollenbildern oder Führungsstrategien rückten Fragen in den Vordergrund, die im Alltag oft keinen Platz finden:
Was beschäftigt mich wirklich? Wo will ich hin – im Beruf, im Leben?
Die Gespräche wurden persönlicher, die Stille bekam Raum. Manche rangen nach Worten, andere fanden plötzlich welche für Dinge, die lange ungesagt geblieben waren.
Selbst die Sporteinheiten auf Balance-Boards oder Rudergeräten wurden hier zum Spiegel: Denn sie zeigten, wie eng Stabilität, Kraft und innere Haltung verbunden sind.
Flomborn machte deutlich: Führung beginnt manchmal dort, wo man einfach tief Luft holt. Und plötzlich merkt: Ich atme noch.
Top Leadership Programm: Kein Standard. Kein Schema F. Sondern du.
Führung beginnt beim ICH – und genau dort setzt unser Programm an. Sechs intensive Module, persönliches Coaching und ein kluger Transferprozess schaffen Raum für echte Entwicklung. Für Klarheit im Denken. Für Konsequenz im Handeln. Für Führung, die nicht nur funktioniert, sondern prägt.
Für alle, die mehr wollen als Tools. Und bereit sind, an sich zu arbeiten.
Das nächste Programm startet bald. Möchtest du dabei sein?