Top Leadership Programm – Modul „Führen in Ambiguität“

Führung entfaltet sich nicht in einfachen Antworten. Sie lebt von Spannung, vom Wechsel der Perspektiven und vom Aushalten von Ambiguität. Im dritten Modul des Top Leadership Programms auf Schloss Montabaur erlebten die Teilnehmenden, wie Führung in Resonanz gerät – mit sich selbst, mit ihrem Team und mit der Organisation.
Führung beginnt nicht bei Methoden, sondern bei Haltung. Martin Permantier stellte die Frage: Wie gelingt es, Räume zu schaffen, in denen auch das Schwierige sagbar wird? Räume, die Teams nicht lähmen, sondern in Bewegung bringen. Mit seinem Modell der inneren Haltungen machte er erfahrbar, dass Führung nicht starr ist, sondern dynamisch – und dass jedes Gespräch eine Einladung sein kann, den Kreis der Besprechbarkeit zu erweitern.
Thomas Korompai rückte den Perspektivwechsel ins Zentrum. Was passiert, wenn Interessen, Erwartungen und Werte gleichzeitig im Spiel sind? Wie bleibt man dabei klar – und zugleich anschlussfähig? In praktischen Übungen erlebten die Teilnehmenden, wie es gelingt, Empathie bewusst einzusetzen und situativ wirksam zu handeln. Und selbst beim gemeinsamen Workout am Morgen wurde sichtbar: Präsenz entsteht dort, wo Körper, Geist und Führung in Einklang treten.
Wie fühlt es sich an, wenn Spannungen nicht bedrohlich wirken, sondern Entwicklungsenergie freisetzen? Prof. Dr. Stephanie Birkner nahm die Teilnehmenden mit in diese Erfahrung. Sie fragte: Welche Polaritäten prägen mein Umfeld – und wie gehe ich mit ihnen um? Im Blick auf das eigene Ich, auf Dynamiken im Team und auf organisationale Spannungsfelder wurde deutlich: Ambiguität ist kein Störfaktor, sondern ein Rohstoff für Entwicklung.
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Modul „Haltung“Zum Abschluss öffnete Prof. Gerd Müller-Lorenz ein Bild, das nachwirkt: ein Orchester. Hochindividuelle Persönlichkeiten, die nur dann zu einem Klangkörper werden, wenn Resonanz entsteht – wenn jeder die eigene Stimme einbringt und zugleich auf das Ganze hört. Übertragen auf Führung heißt das: Wirksamkeit zeigt sich nicht in Kontrolle, sondern in Verbindung. Resonanz ist der Takt, in dem Zusammenarbeit gelingt.
Zwischen Action Cooking, Gesprächen mit ADG-Vorstand Peter Rausch und der Arbeit an den eigenen Transferprojekten entstand ein gemeinsamer Resonanzraum, der über die Woche hinauswirkt. Führung wurde nicht theoretisch betrachtet, sondern erlebbar gemacht – in Begegnungen, im Austausch, in Momenten, die nachhallen.
Das Modul „Führen in Ambiguität“ im Top Leadership Programm hat deutlich gemacht: Führung ist Spannung. Und Resonanz ist das, was aus dieser Spannung Sinn macht.

Führung beginnt beim ICH – und genau dort setzt unser Programm an. Sechs intensive Module, persönliches Coaching und ein kluger Transferprozess schaffen Raum für echte Entwicklung. Für Klarheit im Denken. Für Konsequenz im Handeln. Für Führung, die nicht nur funktioniert, sondern prägt.
Für alle, die mehr wollen als Tools.
Und bereit sind, an sich zu arbeiten.
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