„W wie wirksam“

Drei Tage lang war Schloss Montabaur Lernort für sieben Verbandsbürgermeister und Erste Beigeordnete aus dem Westerwaldkreis. Im Rahmen des Führungskräfteprogramms „W wie wirksam“ haben sie sich intensiv mit den Werkzeugen moderner Führungsarbeit auseinandergesetzt.
Fachkräftemangel, schnelle Veränderungsbedarfe und die Zusammenarbeit über Generationen hinweg: Auch Landkreise und Kommunen stehen vor Herausforderungen, die Führungsarbeit heute anspruchsvoller machen als noch vor einigen Jahren. Mit dem Programm „W wie wirksam“ sollen Führungskräfte aus Verbandsgemeinden und der Kreisverwaltung gezielt dabei unterstützt werden, ihre Führungsarbeit erfolgreicher umzusetzen.
Im Rahmen eines mehrmoduligen Programms erlernen und erproben die Teilnehmenden die wesentlichen Werkzeuge moderner Führung. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere kommunikative, zwischenmenschliche und Projektmanagement-Themen. Einen ersten Durchlauf des Programms hatte es bereits zuvor gegeben – damals ausschließlich für die Büroleiter der entsprechenden Verbandsgemeinden. Der aktuelle Durchlauf richtete sich nun an die Bürgermeister und Beigeordneten selbst.
Teilgenommen haben Oliver Götsch (Bürgermeister VG Selters), Michael Merz (Bürgermeister VG Ransbach-Baumbach), Klaus Lütkefedder (Bürgermeister VG Wallmerod), Alexandra Marzi (Bürgermeister VG Wirges), Tobias Panne (1. Beigeordneter VG Montabaur), Marvin Kraus (Bürgermeister VG Bad Marienberg) und Markus Hof (Bürgermeister VG Westerburg).
Geleitet wurde das Programm von Dr. Johannes von Mikulicz-Radecki, Bereichsleiter Mittelstand, gemeinsam mit weiteren Dozenten.
Für Johannes steht neben den fachlichen Inhalten vor allem die Verbindung zwischen ADG und den Verbandsgemeinden im Vordergrund: „Die gemeinsame Lernreise von ADG und den Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises verdeutlicht die regionale Verbundenheit im Westerwald, im Konkreten der ADG mit ‚ihrer‘ kommunalen Verwaltung. Aber auch, dass wir uns gemeinsam auf neue Wege begeben, neue Formate wagen und das Lernen somit für die Zielgruppe kommunale Verwaltung – konkret hier: die Bürgermeister und die Büroleiter – anfassbarer, greifbarer und schlichtweg besser machen.“
Bereits die Büroleiter, die einige Monate zuvor am Programm teilgenommen hatten, zogen ein positives Fazit:
„Wir müssen über den Tellerrand hinausschauen und aus der Wirtschaft Erfahrungen und neue Impulse bekommen – um dadurch einen Werkzeugkasten zu bekommen, wo wir den Hebel an der richtigen Stelle ansetzen können.“
— Thomas Wolf, Büroleiter, Verbandsgemeinde Wallmerod
„Wir haben vor allem Personalengpässe, kurz- und langfristig, die es richtig zu steuern gilt.“
— Irina Stoppel, Büroleiterin, Verbandsgemeinde Wirges
„Die Komplexität der Aufgaben und ständig sich ändernde Anforderungen – da müssen wir schon gut aufpassen, dass unsere Leute auch wirklich noch mitkommen.“
— Markus Sehr, Büroleiter, Verbandsgemeinde Westerburg